Oberbilk. Hinterm Bahnhof.

Liebe Oberbilker*innen,

ihr kennt ihn vielleicht oder habt ihn zumindest schon gesehen und wenn dann vermutlich mit seiner Kamera. Markus Luigs und eben diese Kamera gehören genauso zu Oberbilk, wie alles was Luigs vor die Kamera bekommen hat!

Markus Luigs und Alexandra Wehrmann!

Eine Sammlung seiner Bilder soll nun in einem Band erscheinen: „Oberbilk. Hinterm Bahnhof.“ soll er heißen.

So soll/wird es aussehen!

Ergänzt werden Luigs und seine Bilder durch Alexandra Wehrmann von theycallitkleinparis und ihren Texten!

„Oberbilk muss ich mir erkämpfen, jedes mal aufs Neue. Trotzdem interessieren mich die Schroffheit, die Unmittelbarkeit, die Bruchstellen und Narben des Quartiers. Und nicht zuletzt die Tatsache, dass Oberbilk sehr untypisch für Düsseldorf ist.“ so Luigs im Interview mit Alexandra Wehrmann.

Mehr Infos zum Projekt und wie Ihr die beiden unterstützen könnt gibt es hier und hier!

Denn Unterstützung braucht das Projekt für die Finanzierung, da sind wir ALLE gefragt und das läuft über Crowdsourcing!

Wir freuen uns auf das fertige Buch und hoffen auf Eure Unterstützung!

#düsseldorferinnert

Liebe Oberbilker*innen,

unter dem Hashtag #düsseldorferinnert hat die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zum Gedenken an die Pogrome an und um den 9.November 1938 in Deutschland und Österreich aufgrerufen!

Dazu gab es eine umfangreiche, informative aber auch bedrückende Bilderreihe. Dort werden Opfer benannt, Zahlen aufgezeigt und Zitate von Betroffenen visualisiert.

Hier ein Bild der Plakatreihe von der Facebookseite!

Gestern gab es die Kranzniederlegung in der Kasernenstraße, dazu schreiben die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf:

„Das Gedenken zum 9. November ist ein wichtiger Bestandteil unserer Erinnerungskultur. In diesem Jahr findet es, wie auch andere Gedenkfeiern im Frühjahr, unter besonderen Bedingungen statt. Zum Teil hier digital und Dank vieler engagierter Düsseldorfer*innen auch analog in den Fenstern der Stadt. Eine Absage der jährlichen Kranzniederlegung an der Kasernenstraße stand dennoch nie zur Debatte. Für viele ein verstaubter Akt aus vergangener Zeit aber vielleicht gerade heute wichtiger denn je – ein beständiges Zeichen der Sichtbarkeit. Wir haben uns heute in kleinen Gruppen am Gedenkstein der Alten Synagoge versammelt um eben dieses Zeichen der Sichtbarkeit zu setzen. Wir laden Sie ein mitzumachen! Besuchen Sie den historischen Ort, legen Sie Blumen nieder oder zünden Sie eine Kerze an“

Wir gedenken der Opfer und sagen NIE WIEDER!

MAGHREB MYFEST DIGITAL

Liebe Oberbilker*innen,

auch das Maghreb Myfest konnte dieses Jahr nicht so stattfinden, wie wir es kennen und lieben!

Das Team hat aber letzten Monat bekannt gegeben, dass es vielleicht eine digitale Alternative geben wird…und wir sind schon ganz gespannt! Das Interkulturelle Sommerfest ist nicht nur eine beliebte Veranstaltung, das Fest ist Teil von Oberbilk!

Khalifa Zariouh schreibt auf Facebook:

„Liebe Leute,

wir melden uns mit einer interessanten Neuigkeit bei Euch. Durch die aktuelle Situation ist es etwas still um das MMF (MaghrebMyFest) geworden. Wir hoffen, dass es Euch allen da draussen gut ergeht und möchten euch im gleichen Zug eine erfreuliche Nachricht mitteilen. Wir starten die Initiative MMF-Digital. Doch was ist MMF Digital?Es steht für MaghrebMyFest Digital und ist ein runder Tisch mit Personen aus Politik, Gewerbe, Nachbarschaft und anderen relevanten Bereichen. Ziel ist es die Diskussion über Integration, Demokratie, Rassismus, das Miteinander leben in diesen schwierigen Zeiten, aufrecht zu erhalten. Die genaue Terminierung wird rechtzeitig hier im Facebook kommuniziert. Teilt uns gerne Eure Meinung, Fragen, oder Anregungen zu den oben genanten Themen mit. Wir freuen uns auf Eure Meinung. „

Wir freuen uns auf #MMFDigital und natürlich auf Euch!

Covid -19 Update!

Liebe Oberbilker*inne und Freund*innen,

bedingt durch die 2. Welle der Pandemie dürfen/können im November keine Veranstaltungen wie geplant stattfinden! Wir versuchen nach Möglichkeit alles digital umzusetzen und bitten Euch auch immer bei den anderen Veranstalter*innen zu schauen ob und wenn ja wie eine Veranstaltung alternativ umgesetzt wird!

Bleibt gesund!

Euer D-Oberbilk-Team 🥰

https://corona.duesseldorf.de/schnell/aktuelle-regeln

Wir sind hier! Jede*r braucht einen Platz!

Liebe Oberbilker*innen,

Am 25.09.2020 wird unter dem Motto

„Wir sind hier! – Jeder braucht einen Platz!“

ein Bündnis von verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen auf dem Mintropplatz eine Kundgebung abhalten.

Im Rahmen der Demokratiewerkstatt Oberbilk werden hier unter anderem:

Arbeit und Leben NRW,

die Bahnhofsmission,

die Diakonie Düsseldorf,

die Hochschule Düsseldorf,

der SkFM

und weitere Einzelpersonen, auf die Wünsche und Forderungen der Anliegerinnen und Nutzerinnen des Mintropplatzes eingehen. Hierbei wollen wir auf die Situation der Menschen aufmerksam machen, die durch den Umbruch am Mintropplatz Gefahr laufen, unbeteiligt von dort vertrieben zu werden. Zentraler Aspekt der Veranstaltung ist der Wunsch nach mehr Bürgerinnenbeteiligung. So soll keine große Veränderung
am Mintropplatz durchgeführt werden ohne, dass die dort ansässigen Menschen beteiligt werden.
Um dem oben genannten Ziel gerecht zu werden, haben wir in Kooperation mit Aktiven am
Mintropplatz eine Reihe von Forderungen gestellt, die bei der Kundgebung diskutiert werden sollen.
Hierfür wird auch der Übertragungswagen der Hochschule Düsseldorf da sein, um die Vorschläge der Teilnehmer*innen einzusammeln. Düsseldorf spricht! wird moderieren.


Der Termin stellt den Auftakt für eine Reihe von Aktion im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 mit demselben Ziel dar. Flankiert wird die Kundgebung von einer Kunstaktion. Zu Ehren des Künstlers Theodor Mintrop, welcher dieses Jahr seinen 150. Todestag begeht, haben die Künstlerinnen Inge Sauer und Susanne Dickel verschiedene Aktionen geplant:

Und hier sind auch die Forderungen der Initiative Mintropplatz:

Wir freuen uns auf Euch und Eure Ideen!

Save the date!

Liebe Oberbilker*innen,

nun auch die genauen Zeiten sowie das Programm zum angekündigten Workshop zum Subjektiven Kartieren am 8.9. mit Annelys de Vet.

Die Methode eignet sich u.a., um subjektive Betrachtungen des Lebensumfeldes zu erschließen, informelle Treffs von z.B. Kindern und Jugendlichen zu identifizieren oder unsichtbare Barrieren oder Angsträume sichtbar zu machen. Durch die Karten werden unterschiedliche Wahrnehmungen und Lebensrealitäten innerhalb eines gemeinsamen Raumes (Stadtteils) sichtbar.

Der Workshop richtet sich daher an Multiplikator*innen, die ein Interesse daran haben, die Methode im Anschluss in ihrer Arbeit mit Gruppen anzuwenden, um die verschiedenen Lebenswelten sichtbar zu machen.

Die daraus entstehenden Karten sollen später öffentlich sichtbar (z.B. in Form einer Publikation) gemacht werden.

Viele Grüße und bleibt gesund!

Sicherheit im Bahnhofsviertel: Tim Lukas im Interview

Liebe Oberbilker*innen,

„unser“ Tim Lukas wurde von der wunderbaren Alexandra Wehrmann interviewt und zwar für ihren stadtbekannten Blog „theycallitkleinparis“!

Dr. Tim Lukas ist Soziologe der Bergischen Universität Wuppertal und leitet das Projekt „Sicherheit im Bahnhofsviertel“. Im Rahmen des Projektes wird, neben Leipzig und München, auch das Düsseldorfer Bahnhofsviertel -und damit unser Oberbilk- für Forschende interessant.

Ist das Bahnhofsviertel wirklich so „schlecht“ wie sein Ruf? Wie genau sieht das Projekt von Dr. Tim Lukas aus? Und wie hängen Kriminalitätsfurcht und Modernisierungsprozesse zusammen?

Das ganze Interview zum nachlesen und damit die Antworten auf die Fragen findet ihr hier!