Wir sind hier! Jede*r braucht einen Platz!

Liebe Oberbilker*innen,

Am 25.09.2020 wird unter dem Motto

„Wir sind hier! – Jeder braucht einen Platz!“

ein Bündnis von verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen auf dem Mintropplatz eine Kundgebung abhalten.

Im Rahmen der Demokratiewerkstatt Oberbilk werden hier unter anderem:

Arbeit und Leben NRW,

die Bahnhofsmission,

die Diakonie Düsseldorf,

die Hochschule Düsseldorf,

der SkFM

und weitere Einzelpersonen, auf die Wünsche und Forderungen der Anliegerinnen und Nutzerinnen des Mintropplatzes eingehen. Hierbei wollen wir auf die Situation der Menschen aufmerksam machen, die durch den Umbruch am Mintropplatz Gefahr laufen, unbeteiligt von dort vertrieben zu werden. Zentraler Aspekt der Veranstaltung ist der Wunsch nach mehr Bürgerinnenbeteiligung. So soll keine große Veränderung
am Mintropplatz durchgeführt werden ohne, dass die dort ansässigen Menschen beteiligt werden.
Um dem oben genannten Ziel gerecht zu werden, haben wir in Kooperation mit Aktiven am
Mintropplatz eine Reihe von Forderungen gestellt, die bei der Kundgebung diskutiert werden sollen.
Hierfür wird auch der Übertragungswagen der Hochschule Düsseldorf da sein, um die Vorschläge der Teilnehmer*innen einzusammeln. Düsseldorf spricht! wird moderieren.


Der Termin stellt den Auftakt für eine Reihe von Aktion im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 mit demselben Ziel dar. Flankiert wird die Kundgebung von einer Kunstaktion. Zu Ehren des Künstlers Theodor Mintrop, welcher dieses Jahr seinen 150. Todestag begeht, haben die Künstlerinnen Inge Sauer und Susanne Dickel verschiedene Aktionen geplant:

Und hier sind auch die Forderungen der Initiative Mintropplatz:

Wir freuen uns auf Euch und Eure Ideen!

Save the date!

Liebe Oberbilker*innen,

nun auch die genauen Zeiten sowie das Programm zum angekündigten Workshop zum Subjektiven Kartieren am 8.9. mit Annelys de Vet.

Die Methode eignet sich u.a., um subjektive Betrachtungen des Lebensumfeldes zu erschließen, informelle Treffs von z.B. Kindern und Jugendlichen zu identifizieren oder unsichtbare Barrieren oder Angsträume sichtbar zu machen. Durch die Karten werden unterschiedliche Wahrnehmungen und Lebensrealitäten innerhalb eines gemeinsamen Raumes (Stadtteils) sichtbar.

Der Workshop richtet sich daher an Multiplikator*innen, die ein Interesse daran haben, die Methode im Anschluss in ihrer Arbeit mit Gruppen anzuwenden, um die verschiedenen Lebenswelten sichtbar zu machen.

Die daraus entstehenden Karten sollen später öffentlich sichtbar (z.B. in Form einer Publikation) gemacht werden.

Viele Grüße und bleibt gesund!

Sicherheit im Bahnhofsviertel: Tim Lukas im Interview

Liebe Oberbilker*innen,

„unser“ Tim Lukas wurde von der wunderbaren Alexandra Wehrmann interviewt und zwar für ihren stadtbekannten Blog „theycallitkleinparis“!

Dr. Tim Lukas ist Soziologe der Bergischen Universität Wuppertal und leitet das Projekt „Sicherheit im Bahnhofsviertel“. Im Rahmen des Projektes wird, neben Leipzig und München, auch das Düsseldorfer Bahnhofsviertel -und damit unser Oberbilk- für Forschende interessant.

Ist das Bahnhofsviertel wirklich so „schlecht“ wie sein Ruf? Wie genau sieht das Projekt von Dr. Tim Lukas aus? Und wie hängen Kriminalitätsfurcht und Modernisierungsprozesse zusammen?

Das ganze Interview zum nachlesen und damit die Antworten auf die Fragen findet ihr hier!

Subjektives Kartieren

Multiplikator*innen-Schulung zum Subjektiven Kartieren am 08.09.2020

Liebe Oberbilker*innen,

beim Treffen des Runden Tisches Oberbilk im Dezember letzten Jahres wurde bereits kurz die Idee des Subjektiven Kartierens vorgestellt.

Wir haben nun die Designerin und Expertin für dieses Thema, Annelys De Vet für den 8. September 2020 nach Düsseldorf eingeladen. Sie wird eine Multiplikator*innen-Schulung für Personen geben, die Interesse daran haben, hinterher mit dieser Methode und Gruppen weiter zu arbeiten.

Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben.

Worum geht es beim subjektiven/ kritischen Kartieren?

Karten sind ein bedeutsames Medium der Orientierung und Kommunikation. Sie sind grundsätzlich selektiv und perspektivisch angelegt.

Doch die Komplexität eines Raumes lässt sich nicht durch eine einzige Perspektive erfassen. Räume sind keine eindimensionalen, naturgegebenen und starren Gebilde, sondern werden im alltäglichen Zusammenleben konstruiert, sind dynamisch und mehrdimensional.“

Jede Karte ist eine symbolische Aneignung von Wirklichkeit und sie ist häufig mit Machtverhältnissen verknüpft.

In dem Workshop wir den Teilnehmenden die Methode näher gebracht und ein Werkzeug aufgezeigt, eigene Karten im gemeinsamen Dialog zu entwickeln.

Das Angebot richtet sich an Menschen im Stadtteil, die im Nachgang auch bereit sind als Multiplikator*innen das Erlernte an andere weiter zu geben.

Wir beabsichtigen im kommenden Jahr dazu eine größere gemeinsame Aktion umzusetzen im Rahmen der Demokratiewerkstatt Oberbilk.

Bei Interesse, bitte eine kurze Rückmeldung an: info@d-oberbilk.de

Gedenken an die Opfer von Hanau

Liebe Oberbilker*innen,

zur Erinnerung und im Gedenken:

Am 19.02.2020 hat im hessischen Hanau ein rechter Attentäter aus rassistischen Motiven, neun Menschen ermordet.

Ihre Namen waren:

Fatih Saraçoğlu

Ferhat Unvar

Gökhan Gültekin

Hamza Kurtović

Kaloyan Velkov

Mercedes Kierpacz

Sedat Gürbüz

Said Nesar Hashemi

Vili Viorel Păun

Am Wochenende fanden in mehreren Städten in Deutschland Trauerfeiern statt. In Hanau selber durften lediglich 249 Menschen zum Gedenken zusammenkommen.

Hanau kann an jedem Ort passieren, der ins Visier rechter Terroristen gerät, nur weil dort Menschen leben, die nicht in ihr rassistisches Weltbild passen. Wir müssen den rechten Hetzern gemeinsam entgegentreten, bevor ihre Worte zu Taten werden können!

#saytheirnames

Stadtteiltouren Oberbilk: Es geht los!

Dass Oberbilk schöner ist als sein Ruf, wissen alle, die dort leben.

Und das wollen wir auch zeigen. Dazu wurden in den letzten Monaten Bewohner*innen zu Stadtteilguides ausgebildet und haben ganz individuelle Touren durch Oberbilk entworfen. Die ersten Stadtteiltouren sind nun fertig und können gebucht werden!

Los geht es mit der ersten Tour am 15.8. um 16h. Bernadette Callasse wird uns durch ihr persönliches Oberbilk führen. Los geht es, unter Einhaltung der Abstandsregeln, auf der Kölner Str..

Aufgrund der aktuellen Lage ist die Teilnehmer*innenzahl auf 5 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Informationen über info@d-oberbilk.de.

Die Info darf gerne geteilt werden und wir und Bernadette Callasse freuen uns auf Euch!

Oberbilker Erklärung

Liebe Oberbilker*innen,

wir haben nun einige Rückmeldungen und Reaktionen auf die Oberbilker Erklärung bekommen, was uns sehr freut.

Einige von Euch haben gefragt, warum sie nicht namentlich als Unterzeichner*in genannt werden, bzw. den Wunsch geäußert, genannt zu werden.

Da wir die Erklärung zeitnah veröffentlichen wollten, haben wir nur die  mit aufführen können, die sich innerhalb von 24h zurück gemeldet haben. Gerne können wir aber die Liste der Unterzeichner*innen (als Organisation oder Einzelperson) erweitern, meldet Euch einfach!

Zudem findet ihr hier eine erste Erwähnung der Erklärung in der Presse:

https://www.duesseldorfer-anzeiger.de/duesseldorf/oberbilker-erklaerung-polizei-einstufung-gefaehrliche-orte-oberbilk_aid-51614317

Und hier nochmal die Erklärung: