Oberbilker Adventskalender

„Der Alltag wird für einen Moment aufgebrochen“

In Oberbilk ist in diesem Jahr bereits am 1.12. Bescherung und ab dann sogar jeden Tag…zumindest bis zum 24.12!

Alexander Wehrmann von they call it klein paris hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Sie schenkt den Oberbilkerinnen, Oberbilkern und überhaupt Allen einen Adventskalender der ganz besonderen Art. Doch warum, wie und wo?

Eine Alexandra Wehrmann, eine Idee und eine Hofeinfahrt trafen aufeinander und das Ergebnis werden wir ab dem 1.12. täglich sehen. Um 18.30 Uhr wird sich das Tor der Hofeinfahrt öffnen und zu sehen und hören bekommen wir Kunst und Kultur! Ein Lied, ein kleines Theaterstück, Karaoke, einen Vortrag, Poledance… Oder einfach von allem etwas 🙂


01.12. Berg/Lautermann, Klangkunst
02.12. Nachbarschafts-Karaoke
03.12. Stofftier-Film von Norika Nienstedt und Michael Jonas
04.12. Beschneidung von Frauen, Vortrag von Jawahir Cumar
05.12. Betreutes Trinken mit Whisky-Expertin Carmen Hillebrand
06.12. Urban Sketcher Norbert Krümmel zeichnet Gäste
07.12. Tom Blankenberg, Minimal Piano
08.12. Pole Dance mit Pia Karaus & Malwina Steinhoff
09.12. Vortrag Antje Grothus (Klimaheldin)
10.12. Hans Hoff, Lesung
11.12. Hula Hoop mit Annik Roecker
12.12. Luise Weidehaas, Singer-Songwriterin
13.12. Diavortrag über Transnistrien von Till Kampfhenkel
14.12. WATT!, Konzert
15.12. Gregor Kerkmann (Chogori), Konzert
16.12. Polizist Dirk Sauerborn über seine Arbeit als Kontaktbeamter, Vortrag
17.12. Danko Rabrenovic, Stand-up mit Musik
18.12. La Terza Madre, Konzert
19.12. Wohnen ist ein Menschenrecht, Vortrag von Thomas Eberhardt-Köster
20.12. Thomas Huy, Opernsänger
21.12. Vortrag Jörg Gerhartz (ehemaliger Obdachloser)
22.12. Sina Klein, Lyrik-Lesung
23.12. „Der Boxpapst“, Film von Lars Schütt
24.12. Tai Chi mit Michael Wenzel

Das PProgramm kann sich sehen lassen!

Am 24.12. selber findet die Aktion aber schon um 13 Uhr statt damit auch jeder pünktlich zum Fest kann und die einzelnen Überraschungen werden auch immer nur 15-30 Minuten dauern, denn gerade in der Weihnachtszeit haben die Menschen wenig Zeit, wie Wehrmann selber sagt.

Dennoch haben sie und viele, viele Helfer die Zeit gefunden und genommen um für uns diesen besonderen Adventskalender zu konzipieren und dafür danken wir ihr und allen Helfern!

Der Eintritt ist komplett frei und wer mag möchte und kann: Macht doch Bilder von den Aktionen wenn ihr diese live erlebt. Schickt sie uns, postet diese auf Facebook und schreibt eure Erfahrungen dazu. Wir würden uns freuen von EUCH hier oder eben auf Facebook zu hören und was zu sehen!

PS: Im Eulenkostum versteckt sich Alexandra Wehrmanns Freund! Auch bei ihm bedanken wir uns!

PPS: Wo befindet sich das Tor der Törchen? Hofeinfahrt Industriestraße 33, Düsseldorf-Oberbilk

Botschaft am Worringer Platz

Liebe Oberbilkerinnen und Oberbilker, liebe Alle,

Um das Gebäude der „Botschaft“ am Worringer Platz für öffentliche Nutzungen zu erhalten, hat das „Forum Freies Theater“ (FFT) eine Online-Petition an die Stadt Düsseldorf gestartet. Der neue Eigentümer möchte an der Stelle lieber lukrative Mikro-Apartments bauen. 

Hier geht’s zum Link:

http://chng.it/7Vjbm9ZDdx

Bitte unterschreibt die Petition und schickt sie auch an Freunde und Bekannte weiter!

Eine Botschaft von zukünftigen Möglichkeiten

Besichtigung und Platzerkundung

Hinter einer unauffälligen Eingangstür, vor den Augen der Passantinnen verborgen, befindet sich ein interessanter Ort, ein großer Raum, in dem noch einige architektonische Details an die ursprüngliche Nutzung als Theater erinnern: Die Botschaft am Worringer Platz. Vieles ist hier vorstellbar. Nutzungsmöglichkeiten, die den Anwohnerinnen, den angrenzenden Stadtvierteln und der Stadtgesellschaft zugutekämen. Aber es gibt Pläne, das Gebäude abzureißen und an seiner Stelle Mikroapartments zu errichten. Im Rahmen einer Besichtigung bietet sich nun die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von den Potentialen der Botschaft zu machen. Bei einem anschließenden Rundgang mit Erstunterzeichner*innen der Petition zur Rettung der Botschaft am Worringer Platz erkunden wir die Nachbarschaft, die stadt- und sozialräumlichen Kontexte sowie geplante Bauvorhaben in der Nähe.

Mittwoch, 20.11., 17 Uhr
Treffpunkt: Botschaft, Worringer Platz 4
Eintritt frei. Es ist keine Voranmeldung nötig!

Die Petition gegen den Abriss: https://www.change.org/p/stadt-düsseldorf-rettet-die-botschaft-am-worringer-platz

Mit: Oliver Gather, Michael Harbaum, Barbara Kempnich, Jan Lemitz, Tim Lukas, Helmut Schneider, Harald Schwenk u.a.

Erfahrungsaustausch

Liebe Oberbilkerinnen und Oberbilker, liebe Alle,

der nächste Erfahrungsaustausch des Welcomepoint 3 findet am 14.November um 19 Uhr statt.


Zum Thema Familienrecht / Familienzusammenführung konnten wir Malek Shaladi gewinnen, er ist Fachanwalt für Familienrecht und Asylrechtsexperte.

Folgende Punkte wird er an diesem Abend erläutern und behandeln:

Familienzusammenführung
– Vorstellung des Verfahrens
– Das 36a Verfahren für subsidiär Schutzberechtigte
Hier werden auch die Unterschiede in den Verfahren erläutert.

Familienrecht
– Wie werden die richtigen Weichen gestellt
– Gewaltschutzverfahren
– Umgangsrecht
– Sorgerecht
– Trennung

Spezielle Fragen können auch schon vorab an Herrn Shaladi per Mail gestellt werde. Schicken Sie diese bitte an. info@fwi-d.de

Wir freuen uns auf einen informativen Abend, natürlich lassen wir die Veranstaltung wie immer in gemütlicher Runde ausklingen!

„Spurensuche – Industriekultur Düsseldorf“

Liebe Oberbilkerinnen und Oberbilker,

Düsseldorf hat ein reiches industriekulturelles Erbe. Neben den großen Ikonen wie dem Behrensbau am Rhein oder dem Stahlhof sind dies oft eher unbekannte, stille Objekte. Der FKI präsentiert erstmals eine Auswahl von 47 dieser industriekulturellen Highlights und bettet sie in die Düsseldorfer Industriegeschichte ein.

Der FKI ladet herzlich ein zur Vernissage am Montag, den 28. Oktober 2019, um 19 Uhr im Event Bahnhof Gerresheim Heyestr. 194, 40625 Düsseldorf

DEMOKRATIE LEBEN

„Demokratie zu leben, ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Arbeit. Deshalb fördern wir gelebte Toleranz in den landesweiten Demokratiewerkstätten.

In unserer Serie haben wir „3 Fragen an…“ Anna Ziener gerichtet. Sie ist Bildungsreferentin bei Arbeit und Leben NRW und leitet gemeinsam mit Gabriela Schmitt die Demokratiewerkstatt Düsseldorf-Oberbilk.

❓Worum geht es bei eurer Arbeit in der Demokratiewerkstatt?
✔️ Uns geht es darum, demokratische Prozesse im Stadtteil sichtbar zu machen und zu stärken. Qualitäten und Herausforderungen wollen wir zusammen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern thematisieren. Bei uns in Oberbilk, wie in vielen anderen Quartieren, steht das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft besonders im Fokus.

❓Was hat die Arbeit der Demokratiewerkstatt hier vor Ort bereits erreicht?
✔️ Wir haben mit unseren Angeboten dazu beigetragen, dass sich die Akteure im Quartier besser kennenlernen und vernetzen konnten. Dadurch sind neue Ideen für gemeinsame Aktionen entstanden. Formate wie der „Runde Tisch Oberbilk“ bringen verschiedene Personen in unsere Einrichtung. Mit der Ausbildung zu Stadtteilguides zeigen Oberbilk-Begeisterte ihren Stadtteil nun allen Interessierten und tragen so selbst zu einer veränderten Wahrnehmung bei.

❓Was ist zu tun, um Menschen den Wert unserer Demokratie klarzumachen?
✔️ Demokratie darf keinen geschlossenen Raum darstellen. Manchmal kann es auch helfen aufzuzeigen, was passiert, wenn die als selbstverständlich angenommenen Freiheiten plötzlich nicht mehr da sind, um Menschen davon zu überzeugen, dass ihr Einsatz notwendig ist.“

Quelle und noch mehr Infos zur Landeszentrale für politische Bildung!

Gedenken in Düsseldorf

Gestern hätte für viele ein Grund zum Feiern sein sollen:

Es war der erste Tag von Jom Kippur, ein jüdischer Feiertag, ein jüdisches Fest.

Doch gestern fielen Schüsse vor einer Synagoge. Das erste Opfer war eine Frau auf dem Gehweg. Sie stand dem Schützen im Weg. War einfach da. Das eigentliche Ziel des Täters waren die 70 Menschen in der Synagoge doch die Sicherheitsvorkehrungen waren da, denn die Angst der Gemeinde vor einem Anschlag ist älter als die Tat. Der Täter versagt und tötet blind weiter. Ein weiteres Opfer wird in einer Imbissbude erschossen, dann noch zwei Verletzte, mindestens.

Die Tat filmte der Mann und stellte es online bevor er von der Polizei festgenommen werden konnte. Die Tat bzw. das Tatmotiv ist brauner Hass.

Der Mann soll auch Attentate auf linke Zentren und Moscheen geplant haben. Doch Opfer dieser Rechten Gewalt kann jeder werden…

Wir blicken fassungslos auf die Tat und möchten unser Mitgefühl und Beileid ausdrücken sowie dazu aufrufen an der heutigen Aktion zum Gedenken teilzunehmen:

„Volker Neupert (Respekt und Mut) und Bastian Fleermann (Mahn- und Gedenkstätte) rufen zu einer stillen Mahnwache vor der Düsseldorfer Synagoge auf, um Solidarität und Anteilnahme vor dem Hintergrund der schrecklichen Ereignisse in Halle zu bekunden. Alle Düsseldorfer Demokratinnen und Demokraten, alle Verbände, Kirchen und Gewerkschaften sind dazu aufgerufen, mit Kerzen zum Paul-Spiegel-Platz zu kommen: DONNERSTAG, 10. Oktober, 17:00 Uhr. Diese Veranstaltung ist mit der Jüdischen Gemeinde abgestimmt.“

Auch die Amnesty International Düsseldorf ruft zum Gedenken auf:

„Anlässlich des gestrigen Anschlags berichtet das Onlinemagazin „Der Westen“:

„Nach dem Neonazi-Anschlag in Halle an der Saale am Mittwoch, bei dem der rechtsradikale Stephan B. (..) zwei Menschen getötet haben soll, hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstagmorgen zu einer Gedenkaktion vor der Neuen Synagoge in Düsseldorf geladen.
Düsseldorf: CDU, SPD, Grüne und FDP mit Aktion gegen Antisemitismus und Rassismus

Um 9 Uhr morgens setzte Laschet dort ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus – gemeinsam mit den Vorsitzenden von SPD, Bündnis 90/Grüne und FDP. Auffällig: Die AfD entsandte keinen Vertreter. Warum, ist noch offen. Die Staatskanzlei twitterte am Donnerstag nach der Veranstaltung Zitate des Ministerpräsidenten, die er im Auftrag aller anwesenden Parteien aussprach:

„Der offenkundig antisemitisch motivierte Anschlag von Halle bestürzt uns sehr. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzten. Die Bilder brutaler Gewalt gegen eine Synagoge mitten in Deutschland wecken Erinnerungen schlimmster Art und lassen uns schaudern. Judenhass darf in unserer offenen Gesellschaft keinen Platz haben – nicht heute, nicht morgen. Der Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus eint alle demokratischen Kräfte in Nordrhein-Westfalen. Wir stehen in unverbrüchlicher Solidarität an der Seite unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Im Angesicht der Bilder aus Halle gilt dies mehr denn je.“
Mahnwache für 17 Uhr geplant

Für den Donnerstagnachmittag ist um 17 Uhr eine Mahnwache geplant. Dazu aufgerufen haben die Aktion „Respekt und Mut“ und Bastian Fleemann. Fleemann leitet die Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf.

Mit Kerzen sollen Bürger, Verbände, Kirchen und Gewerkschaften am Nachmittag zur Synagoge am Paul-Spiegel-Platz kommen, um der Opfer von Halle zu gedenken. (lin)“

Auch wir sprechen den Opfern des Anschlags innerhalb wie außerhalb der Synagoge in Halle a. d. Saale unser Mitgefühl aus und wollen uns aus diesem Anlass ein Zeichen gegen Gewalt, Fremdenhass und Antisemitismus sowie für eine offene, vielfältige Gesellschaft und Religionsfreiheit setzen.

Kommt heute mit Kerzen zum Paul-Spiegel-Platz 1 in Düsseldorf!“

Nur zwei Tage zuvor ist ein Mann in Limburg mit einem LKW in eine Menschenmenge gefahren. Egal mit welchem Hass sich die Täter*innen ihre Gewalt rechtfertigen: Die Gewalt ist zu verurteilen und struckturelle Erklärungsansätze sind zu finden um mögliche weitere Taten zu verhindern und nicht um Täter*innen von der Schuld zu befreien!

Gemeinsam wollen wir uns gegen Hass und Gewalt, gegen Terror stellen: Für ein demokratisches, respektvollen, tolerantes, gewaltfreies Düsseldorf und Deutschland!