#düsseldorferinnert

Liebe Oberbilker*innen,

unter dem Hashtag #düsseldorferinnert hat die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zum Gedenken an die Pogrome an und um den 9.November 1938 in Deutschland und Österreich aufgrerufen!

Dazu gab es eine umfangreiche, informative aber auch bedrückende Bilderreihe. Dort werden Opfer benannt, Zahlen aufgezeigt und Zitate von Betroffenen visualisiert.

Hier ein Bild der Plakatreihe von der Facebookseite!

Gestern gab es die Kranzniederlegung in der Kasernenstraße, dazu schreiben die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf:

„Das Gedenken zum 9. November ist ein wichtiger Bestandteil unserer Erinnerungskultur. In diesem Jahr findet es, wie auch andere Gedenkfeiern im Frühjahr, unter besonderen Bedingungen statt. Zum Teil hier digital und Dank vieler engagierter Düsseldorfer*innen auch analog in den Fenstern der Stadt. Eine Absage der jährlichen Kranzniederlegung an der Kasernenstraße stand dennoch nie zur Debatte. Für viele ein verstaubter Akt aus vergangener Zeit aber vielleicht gerade heute wichtiger denn je – ein beständiges Zeichen der Sichtbarkeit. Wir haben uns heute in kleinen Gruppen am Gedenkstein der Alten Synagoge versammelt um eben dieses Zeichen der Sichtbarkeit zu setzen. Wir laden Sie ein mitzumachen! Besuchen Sie den historischen Ort, legen Sie Blumen nieder oder zünden Sie eine Kerze an“

Wir gedenken der Opfer und sagen NIE WIEDER!

Covid -19 Update!

Liebe Oberbilker*inne und Freund*innen,

bedingt durch die 2. Welle der Pandemie dürfen/können im November keine Veranstaltungen wie geplant stattfinden! Wir versuchen nach Möglichkeit alles digital umzusetzen und bitten Euch auch immer bei den anderen Veranstalter*innen zu schauen ob und wenn ja wie eine Veranstaltung alternativ umgesetzt wird!

Bleibt gesund!

Euer D-Oberbilk-Team 🥰

https://corona.duesseldorf.de/schnell/aktuelle-regeln

Subjektives Kartieren

Multiplikator*innen-Schulung zum Subjektiven Kartieren am 08.09.2020

Liebe Oberbilker*innen,

beim Treffen des Runden Tisches Oberbilk im Dezember letzten Jahres wurde bereits kurz die Idee des Subjektiven Kartierens vorgestellt.

Wir haben nun die Designerin und Expertin für dieses Thema, Annelys De Vet für den 8. September 2020 nach Düsseldorf eingeladen. Sie wird eine Multiplikator*innen-Schulung für Personen geben, die Interesse daran haben, hinterher mit dieser Methode und Gruppen weiter zu arbeiten.

Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben.

Worum geht es beim subjektiven/ kritischen Kartieren?

Karten sind ein bedeutsames Medium der Orientierung und Kommunikation. Sie sind grundsätzlich selektiv und perspektivisch angelegt.

Doch die Komplexität eines Raumes lässt sich nicht durch eine einzige Perspektive erfassen. Räume sind keine eindimensionalen, naturgegebenen und starren Gebilde, sondern werden im alltäglichen Zusammenleben konstruiert, sind dynamisch und mehrdimensional.“

Jede Karte ist eine symbolische Aneignung von Wirklichkeit und sie ist häufig mit Machtverhältnissen verknüpft.

In dem Workshop wir den Teilnehmenden die Methode näher gebracht und ein Werkzeug aufgezeigt, eigene Karten im gemeinsamen Dialog zu entwickeln.

Das Angebot richtet sich an Menschen im Stadtteil, die im Nachgang auch bereit sind als Multiplikator*innen das Erlernte an andere weiter zu geben.

Wir beabsichtigen im kommenden Jahr dazu eine größere gemeinsame Aktion umzusetzen im Rahmen der Demokratiewerkstatt Oberbilk.

Bei Interesse, bitte eine kurze Rückmeldung an: info@d-oberbilk.de

Oberbilker Erklärung

Liebe Oberbilker*innen,

wir haben nun einige Rückmeldungen und Reaktionen auf die Oberbilker Erklärung bekommen, was uns sehr freut.

Einige von Euch haben gefragt, warum sie nicht namentlich als Unterzeichner*in genannt werden, bzw. den Wunsch geäußert, genannt zu werden.

Da wir die Erklärung zeitnah veröffentlichen wollten, haben wir nur die  mit aufführen können, die sich innerhalb von 24h zurück gemeldet haben. Gerne können wir aber die Liste der Unterzeichner*innen (als Organisation oder Einzelperson) erweitern, meldet Euch einfach!

Zudem findet ihr hier eine erste Erwähnung der Erklärung in der Presse:

https://www.duesseldorfer-anzeiger.de/duesseldorf/oberbilker-erklaerung-polizei-einstufung-gefaehrliche-orte-oberbilk_aid-51614317

Und hier nochmal die Erklärung:

Stopp! Mieterhöhungen / Leerstand / Luxusrenovierungen / Gentrifizierung

Liebe Oberbilkerinnen und Oberbilker,

bereits am 13.06.2019 gab es eine Veranstaltung bzw. eine Mieter*innenversammlung in den Räumen der fiftyfifty in Eller.

Auch dabei waren der Fokus die Themen „Mieterhöhung und Gentrifizierung“! Warum? Das Thema betrifft uns, unsere Nachbarn, Stadtteilkulturen und unser Düsseldorf! Bereits am 03.07.2019 findet eine weitere Veranstaltung statt auf welche wir an dieser Stelle aufmerksam machen möchten:

„In Düsseldorf steigen die Mieten. Investmentgesellschaften kaufen Grundstücke, bauen hochpreisige Stadthäuser, Eigentums- und Mietwohnungen und bestimmen so die Stadtteilentwicklung (Mietspiegel, soziales und kulturelles Milieu, Verkehrsverdichtung…). Wohnungskonzerne kauften/kaufen öffentliche Wohnungsbestände, erhöhen die Mieten, verdrängen die, die sich diese nicht mehr leisten können. Investoren kaufen Wohnungen auf, spekulieren mit ihnen, lassen sie leer stehen oder „modernisieren“ bis die Mieten nicht mehr bezahlbar sind. Immer mehr Hausgemeinschaften sind von undurchsichtigen Firmenverflechtungen betroffen. Wir wollen in dieser Veranstaltung die steigenden Mieten verursachenden Entwicklungen in den Blick nehmen, diskutieren, wie wir uns dagegen wehren können und welche andere Wohnungspolitik in Düsseldorf verwirklicht werden muss.“

Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum so wie viele weitere Veranstalter laden ALLE herzlich ein am 03.07.2019 um 19.00 Uhr in die Christuskirche in Düsseldorf Oberbilk, Kruppstraße 11 zu kommen.

Pater Wolfgang aus der Altstadt-Armenküche wird die Teilnehmenden durch den Abend führen. Es gibt Impulsreferate und verschiedene, folgende Workshops:

Workshop 1: Wer ist aktiv auf dem Wohnungsmarkt? Investoren und Spekulanten.

Workshop 2: Mieter*innenproteste und Möglichkeiten des Widerstehens. Rechtliche und tatsächliche Möglichkeiten

Workshop 3: Was treibt eigentlich die Preise für Grundstücke und Mieten so stark nach oben? Eine Gegenerzählung

Workshop 4: Wem gehört der Stadtteil? – Investorengetriebene Stadtteilentwicklung und was dagegen tun

Workshop 5: Kreativ, ungehorsam und wirksam – auf der Straße für eine Stadt für alle!