Grade Rücken!

Liebe Oberbilker*innen und Interessierte,

anbei ein Terminhinweis in eigener Sache, der für die/ den Eine*n von Interesse sein könnte:

Wir möchten Sie / euch herzlich zu unserem Theorie-Praxis-Diskurs im Rahmen des Projektes Grade rücken – Haltung im Dialog zeigen! am 18.05.2022 einladen. Die Veranstaltung wird von 18 bis 20:30 Uhr online stattfinden.

Der TPD widmet sich der durch die Stiftung Neue Verantwortung veröffentlichen Studie „Quelle: Internet“? Digitale Nachrichten- und Informationskompetenzen der deutschen Bevölkerung im Test und will den Blick im Diskurs auf die eigenen Erfahrungen, Herausforderungen, aber auch auf Handlungsmöglichkeiten richten.

Dier Diskussion werden Alexander Sängerlaub (Direktor Futur Eins, Mitautor der Studie), Giulia Silberberger (Geschäftsleitung der Goldene Aluhut) und Johannes Hillje (Politik- und Kommunikationsberater) mit Impulsen bereichern. Die Veranstaltung wird von Pagonis Pagonakis (Journalist und Bildungsreferent Arbeit und Leben NRW) moderiert.

Wir freuen uns auf Ihre / eure Teilnahme!

Zur Vorbereitung bitten wir um Anmeldung bis zum 16.05.2022

Wer schon vorher einen Blick in die Studie werfen möchten, findet den entsprechenden Link HIER!

Mit freundlichen Grüßen vom Team „Grade Rücken“!

Deine Straßen, Deine Künstler*innen!

Liebe Oberbilker*innen,

wir würden euch gerne auf ein neues Kunstvermittlungs– und Mit-mach-Projekt aufmerksam machen.

Von März bis April lernen die Teilnehmenden in Rundgängen und Workshops etwas über die Künstler*innen der Düsseldorfer Malerschule und werden selbst kreativ aktiv.

Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an ALLE, die Lust haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und beginn ist der 24. März!

Weitere Infos findet ihr im angehängten Flyer oder HIER!

Wir würden uns freuen, wenn die Infos an Verteiler oder mögliche Interessierte weiterleiten könntet!

Deine Straßen, Deine Künstler*innen

Ein Kunst- und Vermittlungsprojekt zu den Künstlern der Düsseldorfer Malerschule:

Schadow, Mintrop, Cornelius… Kennst du sie und ihre Werke? 30 Straßen sind nach Künstlern der Düsseldorfer Maler benannt, die das gesellschaftliche Leben der Stadt im 19. Jahrhundert maßgeblich mitprägten.
In Workshops und Rundgängen wird Wissen zu den Werken und den Lebensgeschichten der namensgebenden Künstler vermittelt. Durch die Auseinandersetzung mit den Künstlern wirst du dich und die Stadt von einer anderen Seite kennenlernen und vielleicht sogar neue Orte entdecken.
Werde selbst künstlerisch aktiv und gestalte durch Bilder, Fotos, Videos, Podcasts deine Stadt mit.

Gemeinsam gehen wir außerdem den Fragen nach: Wie haben die Künstler der Düsseldorfer Malerschule die Stadt beeinflusst? Wie aktuell sind die dargestellten Themen der Kunst des 19. Jahrhunderts heute noch? Wie kann ich Veränderungsprozesse in meiner Stadt anregen und mitgestalten? Wie beeinflusst die Stadt meine Biografie und umgekehrt?

Die Workshops finden von März bis Juli an 7 Terminen donnerstags von 18-19.30h statt. Start ist der 24.03.2022.

Im Juli 2022 werden die Ergebnisse im öffentlichen Raum präsentiert.

Das erwartet dich bei den sich aufeinander aufbauenden Workshops:

*Erfahre etwas über die Künstler er Düsseldorfer Malerschule
*Erlange einen Einblick in die Düsseldorfer Stadtgeschichte
*Entdecke Menschen, die die Stadt verändern, verändert haben oder verändern möchte
*Erstelle ein Künstlertagebuch
*Werde selbst kreativ
*Formuliere Wünsche für dich, die Stadt oder deinen Stadtteil

Du hast Lust dich kreativ mit deiner Stadt auseinanderzusetzen?
Dann melde dich bei Anna Ziener, 0211 9380047 Mail: ziener@arbeitundleben.nrw zum Projekt an.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!

Die Teilnahme ist kostenlos!

Das Projekt von Arbeit und Leben NRW wird in Kooperation mit der Künstlerin Inge Sauer umgesetzt und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Es gibt ein Recht auf Wohnen!

Liebe Oberbilker*innen,

anbei ein Artikel aus der NRZ zu der Veranstaltung am vergangenen Samstag! Die „Mieterversammlung“ brachte am Samstag im Zakk viele verschiedene Akteur*innen zusammen. Mehr lesen Sie hier:

Düsseldorfer Bündnis macht gegen Spekulanten mobil.

In einer „Mieterversammlung“ im Düsseldorfer Kulturzentrum Zakk brachte das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum betroffene Mieter zusammen.

„Es wird in Düsseldorf zunehmend unmöglich, bezahlbare Wohnungen zu finden“, sagt Pater Wolfgang Sieffert, Leiter der Altstadt-Armenküche. Viele der Menschen, die zu ihm kommen, sind obdachlos, leben in Notunterkünften. „Und wir versuchen ja, den Leuten nicht nur Essen zu geben, sondern auch weitergehend zu helfen“. Am Samstag moderierte der Dominikaner im Kulturzentrum Zakk an der Fichtenstraße die „Mieterversammlung“ des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum, in dem er sich seit Jahren engagiert. Die Veranstaltung sollte Mietern die Möglichkeit geben, mit ihren Problemen zusammenzukommen und gemeinsam Lösungswege zu finden.

75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zusammen gekommen. Neben einigen jungen waren viele ältere Düsseldorfer dabei, die die Entwicklungen in der Landeshauptstadt mit Sorge betrachten – oder am eigenen Leib erfahren.

Von den mehr als 361.700 Wohnungen sind in Düsseldorf nur 15.617 Sozialwohnungen

Bündnismitglied Gabi Geffe präsentierte Fakten zum Wohnungsmarkt. 80 Prozent der Wohnungen in Düsseldorf sind demnach Mietwohnungen. Von den mehr als 361.700 Wohnungen sind mit Stand 2020 nur 15.617 Sozialwohnungen. „Eigentlich haben über 50 Prozent der Düsseldorfer Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein“, erklärt Geffe. 8800 dieser Wohnungen fallen außerdem bis 2030 aus der Sozialbindung. 4400 Düsseldorfer sind wohnungslos – dem gegenüber stehen 14.000 Wohnungen leer. Mieten steigen derweil seit Jahren unaufhörlich. Am Bevölkerungswachstum in der Landeshauptstadt liege das nicht, erklärt Geffes Bündniskollege Horst Kraft. Viel mehr an den Rendite-orientierten Eigentümern, die auf dem Wohnungsmarkt eine immer größere Rolle spielen – und deren Gewinnerwartungen seit Jahren steigen. Häufig würden Bestandswohnungen aufgekauft, modernisiert, und dann deutlich teurer vermietet beziehungsweise weiterverkauft, erklärt er. Neubauten böten dagegen mehrheitlich hochpreisige Wohnungen.

Vier Workshops gab es am Samstag im Zakk. Im Workshop über Möglichkeiten für Mieter, sich zu wehren, fanden sich schnell Grüppchen zusammen, die auf denselben Straßen wohnen. Etwa auf der Kissinger Straße in Eller, wo wie berichtet in ein paar Wohnblöcken rund 160 alte Sozialwohnungen modernisiert werden – und bisher deutliche Mietsteigerungen geplant sind. Mit den Vermietern habe es bereits einen runden Tisch gegeben, erklärte Wohnraum-Bündnis-Sprecher Johannes Dörrenbächer. Bisher ohne die Mieterseite zufriedenstellendes Ergebnis.

Aktivisten machen Abmachungen mit den Mietern

Viele Abmachungen machen Bündnis-Aktivisten an diesem Samstag mit Mietern für die nächsten Wochen und Monate. Zu den Lösungsschritten gehört neben einem Zusammenkommen der Mieter auch die Recherche über Eigentumsverhältnisse und Schaffung von Öffentlichkeit, erklärt Dörrenbächer. Das Bündnis biete Mietern dabei auch immer praktische Unterstützung.

Jurist und Grünen-Lokalpolitiker Uwe Warnecke wirkt inoffiziell als Bindeglied zwischen dem Bündnis und dem Mieterverein – durch die schnelle Verbindung zwischen den beiden können sie Mietern in Not mittlerweile sehr effektiv helfen. „Wir haben in Deutschland eigentlich einen guten Mieterschutz“, erklärt er. „Die rechtlichen Möglichkeiten schöpfen Mieter aber oft nicht aus.“

Erfahrungen weitergeben

Manch eine wendet sich als Mieterin an das Bündnis – und bleibt dann als Aktive. So war es für Montana Schulze. Ende 2020 lebte sie in einer WG an der Worringer Straße, als die Wohnungen im ehemaligen Künstler-Haus modernisiert werden sollten. Schnell sei ihnen klar geworden: Die Eigentümer wollten die jungen Studenten eigentlich schleunigst aus der Wohnung haben. „Sie kündigten uns an, dass die Umbauten schmutzig und laut würden – und wir deswegen am besten einfach ausziehen sollten.“ Sie traten dem Mieterverein bei – doch wandten sich mit der Ankündigung auch an das Wohnraumbündnis. „Es hat uns sehr geholfen, dort emotional aufgefangen zu werden“, so Schulze. Sie will diese Erfahrungen weitergeben, auch anderen helfen. „Wir müssen uns fragen, in was für einer Stadt wir leben wollen“, sagt Schulze, „Eine, in der Investoren bestimmen, wer wo wohnen kann?“

Einen weiteren Artikel finden aus der Rheinischen Post finden Sie HIER.

Sehen und gesehen werden

Liebe Oberbilker*innen,

Sehen und gesehen werden ist ein Oberbilker Theaterprojekt aus dem vergangenen Jahr und die Ergebnisse wollen wir euch und Ihnen nicht vorenthalten!

In dem Projekt „Sehen und gesehen werden“ ging es um eine künstlerische Annäherung an den Stadtteil Oberbilk. Die Ergebnisse, in Form einer Broschüre, begleiten Leser*innen im Auseinandersetzungsprozess mit Vorurteilen, laden zum Entdecken lebenswerter Orte ein und fördern einen kritischen und kreativen Blick auf den eigenen Lebensraum.

Man erfährt etwas über die Stadtgeschichte und erlebt zeitgleich den Stadtteil, wie er heute ist. Die Broschüre besteht nicht allein aus Worten und Bildern, sondern auch aus selbst entwickelten Songs und Performances. Über QR-Codes können die kreativen Ergebnisse gesehen und angehört werden. Spannend sind auch die individuellen Kartierungen der Teilnehmenden. Orte, die den Teilnehmenden besonders am Herzen liegen oder über die sie viel nachgedacht haben, wurden fotografiert und beschriftet und zeigen einen subjektiven Blick auf den Stadtteil. Es sind Stadtteilkarten der besonderen Art. Die Broschüre wurde von fünf junge Frauen und vier Künstlerinnen gestaltet.

Ein besonderer Dank geht an alle Mitwirkenden für die bereichernde Zusammenarbeit.

„Sehen und gesehen werden“ ist ein künstlerisches Stadtteilprojekt von Arbeit und Leben NRW, dem Stadtmuseum Düsseldorf und dem Jungen Schauspiel/Düsseldorfer Schauspielhaus und wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.

Wunschort Mintropplatz

Liebe Oberbilker*innen und Interessierte,

die Veranstaltungsreihe „Wir bleiben hier! Jede*r braucht einen Platz“ geht in die letzte Phase!

Abschließend zu unseren gemeinsamen Aktionen wie Stadtteilspaziergänge, künstlerischen Aktionen und Workshops zum Thema bürgernahe Stadtplanung findet diesen Freitag und Samstag um 15 Uhr eine Präsentation unserer Ergebnisse am Mintropplatz statt! Mit der Veranstaltungs- und Aktionsreihe im Rahmen des Projektes „Reassembling Public Space“ möchten wir ein Gegenmodell zur gegenwärtigen Stadtgestaltung in einem gemeinschaftlichen Prozess zwischen Stadtbevölkerung und Künstler*innen erforschen. Die Ergebnisse der partizipativen Aktionen auf dem Platz übersetzt Arbeit und Leben e.V. gemeinsam mit dem Ü-Wagen der Hochschule Düsseldorf in ästhetische, digitale Formate und erhöht die Sichtbarkeit, sowie die strategische Vernetzung.

Jede*r ist herzlich eingeladen sich die Ergebnisse der Aktionen anzuschauen und mit uns und anderen Partizipierenden in Austausch zu treten! Um Anmeldungen (unter info@d-oberbilk.de) wird gebeten, doch auch über spontane Besucher*innen freuen wir uns! Also traut euch und kommt vorbei!

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Abschließende Wir bleiben hier!- Komm vorbei Präsentation unserer und macht mit! gemeinsamen Wirwollen ein Zeichen setzen: gegen Verdrängung und für mehr Bürgerbeteiligung. Aktionen am Mit Aktionen, ;Rundgängen und Workshops rund um den Mintropplatz analog und digital Mintropplatz 22. & 23.10 um 15 Uhr HSD Juli-Oktober 2021 Freitags ab 15Uhr Mintropplatz mit Tee und Baklava R Paradise SOZIOKULTUR“

Kunst in Oberbilk

Liebe Oberbilker*innen,

wir möchten euch kurz auf ein interessantes Interview zu einem spannenden Projekt aufmerksam machen!

„Mit „Ellerstraße/Oberbilk“ hat die Schriftstellerin Vera Vorneweg eine der faszinierendsten künstlerischen Arbeiten im öffentlichen Düsseldorfer Raum geschaffen. Auf den braunen Rollläden der lang schon geschlossenen Kneipe „Zum Blauen Bock“ prangt seit Juli ein literarischer Text von ihr. Eine leise, zarte Arbeit, für die die 36-Jährige Szenen aus dem Viertel festgehalten hat. theycallitkleinparis hat mit Vorneweg gesprochen.“

Zum Interview geht es HIER lang!

Wir bleiben hier!

Liebe Oberbilker*innen,

eine kleine Erinnerung an unsere Veranstaltung heute ab 15 Uhr am Mintropplatz:

Es heißt auch heute wieder „wir bleiben hier! Jede*r braucht einen Platz.“

Hugo Herrera Tobón unterstützt uns an diesem Freitag dabei, den Mintropplatz und Umgebung weiter zu visualisieren – basierend auf einem ortsbezogenen Verständnis und gelebten Erfahrungen. Er ist niederländischer Designer, Kurator, Produzent und Mitherausgeber des «Subjective Atlases» und schafft eine Plattform für partizipative Produktionsprozesse.

Wir freuen uns auf euch und eure Ideen!

Stadtteiltouren

Liebe Oberbilker*innen,

Wie ihr bereits wisst haben wir das tolle Projekt der Stadtteiltouren. Dabei lassen sich Oberbilker*innen zu Stadtteilguides ausbilden und konzipieren Stadtteilrundgänge! Diese sind dabei teils sehr persönlich und immer kreativ sowie spannend!

Mehr Informationen zu den verschiedenen Rundgängen findet ihr HIER!

Und für Kurzentschlossene: Gleich beginnt unser Rundgang „Oberbilker Hinterhöfe“ von und mit Bernadette Callasse! Treffpunkt ist 17 Uhr am bekannten Niemandsland in Oberbilk!

Wenn ihr euch noch für diese oder für eine andere Tour anmelden oder informieren wollt dann meldet euch unter: info@d-oberbilk.de oder 0211/9380047!

Dort könnt ihr euch auch für Touren ohne konkretes Datum vormerken lassen.

Subjektives Kartieren

Wir bleiben hier! Jede*r braucht einen Platz.

Liebe Oberbilker*innen,

auch morgen erwartet euch wieder eine Aktion am Mintropplatz!

Was euch genau erwartet? Ein Dialogischer Spaziergang zum Thema »Subjektives Kartieren: Alternative Verortung von Objekte«.

Gemeinsam mit Anwohner*innen will die Aktion den Mintropplatz und Umgebung erkunden. Das Ziel ist es ein persönliches Vertrautwerden mit dem eigenen Lebensraum zu schaffen. Harald Schwenk und Leonie Wendel von der Planwerkstatt werden die Aktion begleiten und euch mit Kameras ausstatten um den Prozess zu unterstützen. Welche Orte und Räume sind euch wichtig? Was können wir gemeinsam beobachten? Hilft uns die fotografische Praxis unsere Wahrnehmung zu schärfen? Auch diesmal sind alle eingeladen, vorbei zu kommen, zu schauen, zu fragen oder mitzumachen!
Anmeldung unter: info@d-oberbilk.de oder 0211 9380047

Oder spontan vorbeikommen!

Wir freuen uns auf eine weitere tolle Aktion mit euch!